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-   -   Telekom-Sammelthread (auch Netz-/Breitbandausbau)! (http://www.lookbeyond.de/showthread.php?t=88900)

xrayde 22.03.2013 16:05

Telekom-Sammelthread (auch Netz-/Breitbandausbau)!
 
Zitat:

...Stimmen die Informationen der anonymen Quelle, sollen je nach Tarif die Up- und Download-Raten auf 384 Kilobit pro Sekunde gedrosselt werden – auch bei Nutzung der Entertain-Option.

Beim klassischen DSL-Anschluss soll diese Bremse nach 75 Gigabyte greifen, bei VDSL-Kunden nach 200 Gigabyte...

...Neue Nahrung dürfte dadurch die Debatte rund um die Netzneutralität bekommen.

Gegner des limitierten oder überregulierten Zugangs zum Internet werfen den Netzbetreibern schon seit längerer Zeit vor, durch neue Begrenzungen und künstliche Schranken höhere Einnahmen generieren zu wollen.

Vor allem die Deutsche Telekom geriet dabei zuletzt immer wieder in die Kritik.

So bietet die Mobilfunktochter T-Mobile die Möglichkeit, das durch den Streaming-Dienst Spotify anfallende Datenvolumen gegen die Zahlung von monatlich knapp 10 Euro (inklusive Premium-Account) nicht auf das in puncto Übertragungsgeschwindigkeit unbegrenzte Volumen des Mobilfunkvertrags anzurechnen...
http://www.computerbase.de/news/2013...-im-breitband/

Rhenus 24.03.2013 12:36

AW: Deutsche Telekom denkt über Breitband-Drosselungen nach!
 
Ich habe es gestern auch gelesen. So langsam überlege ich als Kunde, den rosafarbenen zu verlassen. Bei Unitymedia bin ich schon Kabelkunde, warum nicht auch Triple-Kunde bei denen werden...:kaffee:

xrayde 22.04.2013 16:18

Telekom führt DSL-Drosselungen ein!
 
Zitat:

...Via Pressemitteilung erklärt der „rosa Riese“, dass man ab dem 2. Mai sämtliche DSL-Anschlüsse mit einer neuen Klausel versehen werde.

Laut dieser werden ab beim Erreichen eines bestimmten Übertragungsvolumens sowohl Down- als auch Upstream gedrosselt – mehr als 384 Kilobit pro Sekunde sollen dann nicht mehr möglich sein...

Ab dem 2. Mai 2013 sind folgende Volumina in den Festnetztarifen integriert:
  • Tarife mit Geschwindigkeiten bis zu 16 Mbit/s: 75 GB
  • Tarife mit Geschwindigkeiten bis zu 50 Mbit/s: 200 GB
  • Tarife mit Geschwindigkeiten bis zu 100 Mbit/s: 300 GB
  • Tarife mit Geschwindigkeiten bis zu 200 Mbit/s: 400 GB
...Von den neuen Bedingungen betroffen sind lediglich Neuverträge, bestehende Verträge werden dahingehend nicht verändert...

http://www.computerbase.de/news/2013...-festnetz-ein/

xrayde 24.04.2013 21:24

Die Telekom lügt. In Deutschland gibt es es gigantische Backbone-Überkapazitäten
 
Zitat:

...Der Datenverkehr in diesem Rückgrat des Internets sei zu Spottpreisen zu realisieren.

"Bei einem DSL-Zugang macht das in der Gesamtkalkulation des Providers nur Centbeträge aus.

Die wahren Kosten liegen bei den Zugangsmedien - die DSL-Wettbewerber der Telekom zahlen kräftig an diese, um die vom Steuerzahler bezahlten und längst abgeschriebenen Kupferleitungen mit nutzen zu dürfen", sagte Viprinet-Geschäftsführer Simon Kissel.

Dadurch schreibe die Telekom Milliardengewinne, die sie aber nicht in einen Ausbau der Zugangsnetze investiert.

Dies reiht sich nach Ansicht des Managers in das Bestreben der Telekom ein, wieder zur alten Monopolposition zurückzufinden.

Dem dient beispielsweise auch der Vorstoß der Telekom, statt den Glasfaser-Ausbau bis in die Haushalte voranzutreiben, auf die DSL-Vectoring-Technologie zu setzen.

Kissel zeigte sich überzeugt, dass die Telekom über dieses Vehikel die Kontrolle über die letzte Meile zurückbekommen möchte, um Mitbewerber aus dem Markt zu drängen - schließlich kann Vectoring nur funktionieren, wenn alle DSL-Anschlüsse in einem Kabelverzweiger in der Hand eines einzigen Anbieters liegen...
http://winfuture.de/news,75745.html

xrayde 24.04.2013 22:38

Bundesregierung: Telekom betreibt möglichen Verstoß gegen Netzneutralität!
 
Zitat:

...In dem Brief, der Spiegel-Online vorliegt, schreibt Rösler, die Bundesregierung und Wettbewerbsbehörden würden „die weitere Entwicklung in Bezug auf eine eventuell unterschiedliche Behandlung eigener und fremder Dienste unter dem Aspekt der Netzneutralität sehr sorgfältig verfolgen“.

Insbesondere auf die Erhaltung der Netzneutralität habe die Bundesregierung ein besonderes Augenmerk gerichtet.

Die Intervention von Rösler hat allerdings einen etwas faden Beigeschmack, weil die Bundesregierung es in der Vergangenheit vor allem auf Wunsch der FDP abgelehnt hat, die Netzneutralität gesetzlich zu verankern, um die Regulierung dem freien Markt zu überlassen.

In dem Brief stellt Rösler nun aber Gesetzesänderungen in Aussicht, um das „Interesse aller Nutzer dauerhaft zu gewährleisten“. Dies schließe „nötigenfalls Eingriffe mit dem Ziel der Wahrung der Netzneutralität und der Sicherstellung von Wettbewerb ein", erklärt Rösler.

In dieselbe Kerbe schlägt Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU), gegenüber Spiegel Online erklärt sie, die Telekom lasse offenbar einen Testballon steigen.

Die Telekom muss aufpassen, dass sie nicht übers Ziel hinausschießt. Flatrates derart zu begrenzen, ist sicher nicht verbraucherfreundlich“, so Aigner...

http://www.computerbase.de/news/2013...g-der-telekom/

xrayde 26.04.2013 15:47

Kritik an Drosselplänen reisst nicht ab!
 
Zitat:

...Einigkeit herrscht darüber, dass eine Verhinderung der Drosselung in der angekündigten Form nur über die Bundesnetzagentur möglich ist.

Denn durch die Ausklammerung sogenannter Managed Services wie beispielsweise dem IPTV-Angebot Entertain könnten Wettbewerber benachteiligt werden.

Der Deutschen Telekom zufolge würden Inhalteanbieter generell die Möglichkeit haben, eine Partnerschaft mit dem Unternehmen einzugehen und ihre Produkte als Managed Service anzubieten.

Genau dies konterkariert in den Augen vieler Kritiker jedoch die Idee der Netzneutralität...
http://www.computerbase.de/news/2013...lekom-waechst/

xrayde 26.04.2013 20:09

Zukünftig Zwang, da analog weg fällt und man so autom. in d. Drosselung rutscht
 
Zitat:

...Die Telekom plant in manchen Gebieten der Bundesrepublik, Veränderungen an den Telefonanschlüssen vorzunehmen.

Analoge Telefonanschlüsse, die noch mit alten ATM-DSLAM-Baugruppen arbeiten, werden ausgetauscht. Stattdessen wird moderne "Voice over IP"-Technik verwendet.

Die Umstellung dürfte auf technischer Ebene für die meisten betroffenen Kunden vergleichsweise ruhig ablaufen. Allenfalls ältere Geräte, wie Alarmanlagen oder Notrufsysteme, die nicht mit der VoIP-Technik kompatibel sind, müssen aufgerüstet werden.

Die böse Überraschung wartet jedoch auf der vertraglichen Seite: Üblicherweise sieht der Vertrag mit der Telekom vor, dass neben dem Festnetzanschluss auch der Internetzugang bereitgestellt wird.

Beide Dienste sind vertraglich miteinander gekoppelt und Teil eines Vertrags mit der Telekom.

Die Umstellung des Telefonanschlusses bedingt nun eine Kündigung des Vertrags.

Diese Kündigung betrifft daher neben dem Telefonanschluss auch den Internetzugang.

Die Telekom soll nun wie folgt vorgehen: Der Bestandskunde erhält eine Kündigung des Vertrags durch die Telekom, gleichzeitig aber auch Angebote für den Abschluss eines neuen Vertrags mit VoIP-Anschluss und Internetzugang.

Das neue Angebot enthält jedoch bereits als vertragliche Basis der Internettarife die berüchtigte DSL-Drosselung.

Wer also diesen neuen Vertrag abschließt, wird sich zwangsläufig auch die DSL-Drosselung mit ins Haus holen.

Es ist zu erwarten, dass auch ISDN-Nutzer langfristig auf VoIP umgestellt werden. Die Verfahrensweise wird auch bei jenen gleich sein.

Sie erhalten eine Kündigung, die mit dem (freiwilligen) Abschluss eines neuen Vertrags verbunden ist. ..
http://www.pcgameshardware.de/Intern...unden-1067073/

Unglaublich dieser T-Com-Saftladen :x.

xrayde 29.04.2013 16:47

Neue AGB durch die Hintertür: Auch Bestandskunden ab 2016 von Drosselung betroffen
 
Zitat:

...[]...aber [es] werden die meisten Breitbandkunden des größten deutschen Anbieters bis spätestens 2016 neue Verträge erhalten.

Denn bis zu diesem Zeitpunkt will die Deutsche Telekom alle Analog- und ISDN-Anschlüsse auf die IP-Technik umstellen, entsprechende Vorbereitungen laufen bereits seit einigen Monaten.

Laut Heise wurden bereits im Februar die ersten entsprechenden Schreiben der Telekom an „einige tausend Kunden“ verschickt.

Dem Nachrichtenportal zufolge wurden in diesen die Kündigung des bisherigen Vertrags angekündigt, gleichzeitig aber auch auf die neuen IP-Tarife hingewiesen.

Dass die Kündigung beim Wechsel der Anschlussart notwendig ist, liegt an veränderten Leistungsbeschreibungen, die Teil der Verträge sind.

Auf die konkrete Nachfrage des Pottblog, ob elf Millionen Bestandskunden durch den erzwungenen Anschlusswechsel – eine Alternative ist lediglich der Wechsel zu einem anderen Anbieter mit gegebenenfalls schlechterem Angebot – die Drosselungs-Klausel erhalten werden, wollte die Deutsche Telekom nicht antworten.

Das Unternehmen verwies lediglich erneut darauf, dass von der Drosselung bis 2016 „faktisch niemand betroffen“ ist, da sie erst danach greifen soll.

Und selbst wenn sie umgesetzt ist, werden die allermeisten Kunden davon nichts merken, weil die Inklusivvolumina ausreichen.“, so die weitere Argumentation...
http://www.computerbase.de/news/2013...sel-betroffen/

Also nun wird es auch Zeit, das hier eine größere "Entlassungswelle" auf das hässliche Magenta-Monster zu rollt, die Kunden dort kündigen und sich woanders was suchen, denn anders verstehen es diese BWL-Legastheniker eh nicht :x.

xrayde 30.04.2013 13:44

Die Bundesnetzagentur sitzt der Telekom im Nacken.
 
Zitat:

Gegenüber der Tageszeitung Trierischer Volksfreund erklärte die zuständige Bundesnetzagentur, dass man Untersuchungen gegen die Deutsche Telekom einleiten werde.

Sprecher René Henn erklärte, dass man sich in einem ersten Schritt mit mehreren Fragen an den Anbieter gewendet habe.

Es bestehe der Verdacht, dass die neuen Bedingungen gegen die Netzneutralität verstoßen könnten, so Henn weiter.

Sei dies der Fall, werde man im Zweifelsfall regulatorisch eingreifen, „um Transparenz und Netzneutralität zu wahren“.
http://www.computerbase.de/news/2013...offen/#update1

xrayde 06.05.2013 13:12

Verbraucherzentrale mahnt Telekom ab
 
Zitat:

...Verbraucherzentrale NRW
„Die Verbraucherschützer sehen es als unangemessene Benachteiligung der Verbraucher an, dass deren heimischer Internetzugang auf eine Übertragungsgeschwindigkeit von 384 kbit/s gedrosselt werden soll.

So steht es nun in den Vertragsbedingungen der Telekom für DSL-Verträge (Call&Surf, Entertain), sobald ein vom jeweiligen Tarif abhängiges Datenvolumen (z.B. 75 GB) im Monat überschritten wurde.

Dies bedeutet beispielsweise für VDSL-Kunden („bis zu 50 MBit/s“) eine satte Reduzierung der Surfgeschwindigkeit um bis zu 99,2 Prozent – und das im Rahmen einer „Internet-Flatrate“.“...

„Die verbleibende Übertragungsrate von 384 kbit/s macht eine zeitgemäße Nutzung des Internets unmöglich.

Während die Geduld der Kunden bereits beim Aufruf von Internetseiten oder dem Versenden von E-Mails oder Dateien auf eine harte Geduldsprobe gestellt wird, sind manche Online-Dienste praktisch nicht mehr nutzbar...“

http://www.computerbase.de/news/2013...nt-telekom-ab/


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